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Inmitten der Vorbereitungen für die bevorstehenden Herausforderungen im internationalen Fußball, leitet Ralf Rangnick, der Teamchef der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft, ab Montag ein viertägiges Kurztrainingslager in Marbella. Das Hauptziel dieses Trainingslagers ist es, den Neuzugängen die Spielidee der ÖFB-Auswahl näherzubringen. Spieler wie Paul Wanner und Carney Chukwuemeka haben die Möglichkeit, im WM-Test gegen Ghana am Freitag um 18.00 Uhr, live auf ORF 1, ihr Debüt zu geben. Auch David Affengruber und Torhüter Florian Wiegele stoßen zum A-Team in Südspanien.

Rangnick plant, den Plan A der Mannschaft zu schärfen und die eigene Spielweise zu verbessern. Dabei wird viel mit Videoanalyse gearbeitet, um den neuen Spielern die Spielweise zu vermitteln. Die Grundordnung bleibt mit 4-2-3-1 bzw. 4-2-2-2 konstant, wobei Rangnick keinen Grund sieht, an der Viererkette etwas zu ändern. Sollte es erforderlich sein, könnte auf drei Innenverteidiger umgestellt werden, was jedoch nicht die bevorzugte Spielweise ist. Der Trainer setzt zudem auf Gegenpressing, um den Gegner bei Ballverlust schnell unter Druck zu setzen.

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Vorbereitung auf die WM-Qualifikation

Die Vorbereitungen sind besonders wichtig, da Österreich erstmals seit 28 Jahren an einer Fußball-WM im Sommer 2026 teilnehmen möchte. Das ÖFB-Team ist in WM-Quali-Gruppe H mit Rumänien, Bosnien Herzegowina, Zypern und San Marino eingeteilt. Das erste WM-Qualifikationsspiel findet am 7. Juni 2025 in Wien gegen Rumänien statt, und das Happel-Stadion wird dabei voraussichtlich ausverkauft sein. Am Montag wird Rangnick zudem den ersten Kader für die WM-Qualifikation nominieren.

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Leider muss das Team auf David Alaba verzichten, der aufgrund einer Verletzung ausfällt. Auch Xaver Schlager ist wegen einer Muskelverletzung fraglich. Positives hingegen gibt es von Stefan Posch und Maximilian Wöber, die nach Verletzungen möglicherweise zurückkehren könnten. Rangnick äußerte sich in der ORF-Sendung „Das Gespräch“ über die Zukunft des Fußballs in Österreich und die Notwendigkeit einer Multifunktionsarena in Wien, um Sponsoren zu gewinnen. Josef Pröll, der neue ÖFB-Präsident, unterstützt Rangnicks Vision einer positiven Entwicklung des Fußballs im Land.

Historischer Kontext

Österreich wird an der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zum achten Mal in der Geschichte teilnehmen. Die letzte Teilnahme war 1998, wo die Mannschaft in der Vorrunde ausschied. Unter der Leitung von Trainer Ralf Rangnick und mit David Alaba als Kapitän hofft das Team auf eine erfolgreiche Qualifikation. In der Gruppe H der Qualifikation erzielte Österreich sechs Siege, ein Remis und eine Niederlage, wobei Marko Arnautović mit acht Toren der beste Torschütze war. Österreichs Rekordsieg war ein beeindruckendes 10:0 gegen San Marino, wobei Arnautović vier Tore erzielte.

Die Qualifikationsergebnisse haben das Team auf den 24. Platz der FIFA-Weltrangliste katapultiert, und für die Auslosung der Vorrundengruppen am 5. Dezember 2025 wurde Österreich in Topf 2 eingestuft. In der Vorrunde wird Österreich auf Titelverteidiger Argentinien sowie auf Algerien und WM-Neuling Jordanien treffen. Die Spiele finden in verschiedenen Städten in den USA statt, und die Vorfreude auf diese Herausforderungen steigt.

Für die Fans bleibt die Hoffnung, dass das ÖFB-Team an die Erfolge vergangener Tage anknüpfen kann. Ob die Vorbereitung unter Rangnick erfolgreich sein wird, wird sich zeigen, wenn die Spieler am Samstag in Wien ein öffentliches Training absolvieren und danach in den Wettkampfmodus übergehen.