In der Nacht auf Mittwoch, den 13. August 2025, kam es erneut zu einem Überfall auf eine Tankstelle in Wien-Döbling, was den fünften Tankstellenraub innerhalb der letzten 25 Tage markiert. Das Verbrechen ereignete sich kurz vor 3.00 Uhr in der Gunoldstraße. Ein maskierter Mann drang in die Tankstelle ein und bedrohte den Mitarbeiter mit einer scheinbar echten Schusswaffe. Der Täter verlangte die Herausgabe des gesamten Bargelds aus der Kasse. Währenddessen wartete ein zweiter maskierter Mann vor dem Gebäude, um Wache zu halten. Ob die beiden Männer erfolgreich waren, bleibt unklar, da die Täter mit einer bislang unbekannten Summe Bargeld in unbekannte Richtung flüchteten. Eine sofortige Fahndung der Polizei verlief ohne Erfolg. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise, die anonym bei jeder Polizeiinspektion oder unter der Telefonnummer 01 31310 33800 gemeldet werden können, wie vienna.at berichtet.
Die Serie von Tankstellenüberfällen in Wien ist besorgniserregend. Der erste Überfall ereignete sich am 19. Juli in Favoriten, gefolgt von weiteren Vorfällen in Simmering und erneut in Favoriten sowie zuletzt im 15. Bezirk am 1. August. Die Vorgehensweise der Täter ähnelt sich stark, was auf mögliche Serientäter hindeutet. „Das Modus Operandi ist sehr ähnlich“, stellt meinbezirk.at fest, was die Fahndung zusätzlich erschwert.
Ein Blick auf die Polizeiliche Kriminalstatistik
Um solche Verbrechen besser zu verstehen und gezielt zu bekämpfen, nutzt die Polizei die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Diese erfasst seit 2001 alle angezeigten Fälle elektronisch und ist based on dem österreichischen Strafgesetzbuch (StGB) sowie weiteren strafrechtlichen Nebengesetzen. Die PKS spielt eine wesentliche Rolle in der strategischen Planung kriminalpolizeilicher Maßnahmen und bietet jährliche Sicherheitsberichte, die detaillierte Informationen über Kriminalitätsentwicklungen in Österreich bereitstellen. Diese Berichte werden vom Bundesministerium für Inneres (BMI) und dem Bundesministerium für Justiz (BMJ) erstellt und veröffentlicht, wie auf der Webseite des Bundeskriminalamts zu lesen ist.
Die jüngsten Vorfälle zeigen, dass die Kriminalität in bestimmten Bereichen hoch im Kurs steht. Eine genaue Analyse der Verbrechensarten und deren Häufigkeit ist wichtig, um adäquate Sicherheitsmaßnahmen entwickeln zu können. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu sein und im Fall von Beobachtungen zu handeln.
Die Bevölkerung ist aufgerufen, Hinweise zu geben, um die Täter zu fassen und weitere Überfälle zu verhindern. So geht Sicherheit alle an!