Revolutionäre Desinfektion: Wiener Start-up setzt auf Wasserstoffperoxid!

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Die Wiener Firma Braincon revolutioniert ab 2026 die Desinfektion mit innovativen H₂O₂-Technologien gegen multiresistente Keime.

Die Wiener Firma Braincon revolutioniert ab 2026 die Desinfektion mit innovativen H₂O₂-Technologien gegen multiresistente Keime.
Die Wiener Firma Braincon revolutioniert ab 2026 die Desinfektion mit innovativen H₂O₂-Technologien gegen multiresistente Keime.

Revolutionäre Desinfektion: Wiener Start-up setzt auf Wasserstoffperoxid!

In Zeiten, in denen Hygiene und Sauberkeit an oberster Stelle stehen, hat sich die Wiener Firma Braincon einen Platz im Rampenlicht erarbeitet. Während der Corona-Pandemie rückte das Thema der Raum- und Flächendesinfektion in den Fokus der Öffentlichkeit. Braincon hat sich seit fast 20 Jahren der Inaktivierung von Keimen verschrieben und präsentiert jetzt eine neuartige Lösung.

Mit ihrem innovativen, mobilen Komplettsystem zur Desinfektion geschlossener Räume setzt Braincon auf modifiziertes Wasserstoffperoxid (H₂O₂) und kurier.at berichtet, dass dieses Verfahren die Möglichkeit bietet, selbst in schwierig zugängliche Bereiche zu gelangen. Das neue Gerät, DCXplus genannt, wiegt 25 Kilo und kann in verschiedenen Einsatzbereichen, wie Rettungswagen, Spitälern und sogar in Großküchen, genutzt werden.

Effiziente Desinfektion in Rekordzeit

Die Technologie hat es in sich: Ein patentierter Mechanismus erzeugt 0,3 Mikrometer kleine Partikel, die als Aerosole in der Luft gehalten werden und somit Kondensation auf Oberflächen verhindern. Besonders beeindruckend ist die Geschwindigkeit der Desinfektion: Ein Rettungswagen kann in lediglich 20 Minuten desinfiziert werden – ein echter Zeitgewinn, denn Mitbewerber benötigen häufig mindestens 90 Minuten. Die Kosten für eine solche Desinfektion liegen zwischen 6 und 8 Euro.

Wasserstoffperoxid ist mehr als nur ein einfacher Desinfektionsstoff. Es fungiert als starkes Oxidationsmittel, das effektiv gegen ein breites Spektrum von Mikroorganismen wirkt. Laut adesatos.com ist die H₂O₂-Kaltvernebelung besonders geeignet für komplexe Geometrien und stark kontaminierte Flächen, da der H₂O₂-Nebel auch schwer zugängliche Bereiche erreicht. Nach der Anwendung zerfällt Wasserstoffperoxid in harmlose Stoffe wie Wasser und Sauerstoff, was keine problematischen Rückstände hinterlässt.

Technologie mit Zukunft

Braincon verfolgt ehrgeizige Ziele: Bis 2026 möchte das Unternehmen zwischen 300 und 1.000 Geräte verkaufen, zu einem Preis von 17.000 bis 20.000 Euro pro Stück. Die Geräte werden mit Teilen aus Österreich und China in Linz produziert. Außerdem hat Braincon zahlreiche Patente in den USA, Indien, China und Europa erworben und kooperiert mit Forschungseinrichtungen, unter anderem mit der Uni Graz.

Die Einsatzmöglichkeiten für H₂O₂ sind vielfältig und werden weiter zunehmen. Der Einsatz dieser Technologie hat bereits in der medizinischen, pharmazeutischen sowie landwirtschaftlichen Branche Einzug gehalten und trägt zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und -qualität bei. Wie qualia-bio.com erklärt, werden bis 2025 hybride Wasserstoffperoxidanwendungen eine zentrale Rolle in der Aufrechterhaltung von Hygiene und Sicherheit spielen und sollen die mikrobielle Kontamination um bis zu 99,9% reduzieren.

Mit ihrer innovativen Technologie und dem Fokus auf effektive Desinfektion positioniert sich Braincon als Vorreiter in einem Markt, der mehr denn je an Bedeutung gewinnt. Denn in einer Zeit, in der Hygieneanwendungen unumgänglich sind, könnte das Unternehmen genau richtig liegen.