Gestern, am 8. März 2026, hat Real Wien in der 1. Klasse B ein beeindruckendes Heimspiel gegen den FC Brigittenau absolviert und dabei mit 5:1 gewonnen. Der Co-Trainer Rafael Zarrinkamari, der die Mannschaft nach dem Rücktritt von Trainer Thomas Schneider betreute, freute sich über die starke Vorstellung seiner Spieler, die von der ersten Minute an die Marschrichtung vorgaben. Zarrinkamari hob hervor, dass Disziplin und eine kontrollierte Spielweise entscheidend für den Erfolg waren. „Wir haben defensiv kaum Chancen zugelassen und die Standardsituationen gekonnt ausgespielt“, erklärte er, in Anspielung auf die Schlüsselpositionen im Spielverlauf. So war der Ballbesitz zwar „ziemlich ausgeglichen“, dennoch gelang es den Real-Wien-Spielern, die Zügel fest in der Hand zu halten und standardmäßige Routine strategisch auszuspielen.

Die Tore fielen wie folgt: Bereits in der 6. Minute erzielte Paul Werner das 1:0, gefolgt von zwei weiteren Treffern des Stürmers in der 25. Minute. Quentin Pesek konnte in der 39. Minute zum 3:0 erhöhen. Ein einziger Lichtblick für die Gäste kam in der 70. Minute durch Yakup Önsoy, der den Anschlusstreffer zum 3:1 erzielen konnte. Doch die Antwort von Real Wien ließ nicht lange auf sich warten: Pesek traf erneut, und Leon Hofmann setzte kurz darauf den Schlusspunkt mit dem 5:1. Zarrinkamari lobte die disziplinierte Spielweise seines Teams und dankte auch dem Schiedsrichter für eine fehlerfreie Leitung der Partie.

Ein Blick in die Zukunft

Mit einem solch starken Auftritt im Rücken blickt Zarrinkamari optimistisch auf das nächste Spiel. Dort erwartet die Mannschaft einen besonders anspruchsvollen Gegner, der für seinen ballbesitzstarken Fußball bekannt ist. „Wir müssen weiterhin konzentriert und diszipliniert agieren“, fordert der Co-Trainer, der durch die intensive Vorbereitung des Teams auf den aktuellen Erfolg zurückblickt. Mit Blick auf die Entwicklungen im professionellen Fußball, in dem Trainer häufig unter Druck stehen und oft überstürzt gewechselt werden, betont Zarrinkamari die Stabilität und den Teamgeist, welche sein Verein bietet. In anderen Ligen, wie in Deutschland, werden Trainer oft aus nichtssagenden Gründen entlassen. Ein Umfeld, in dem Interimstrainer übergangsweise übernehmen, ermöglicht häufig einen schnelleren Wechsel, sodass die Vertrautheit mit dem Verein schnell zur Geltung kommt, was Zarrinkamari und sein Team jedoch derzeit nicht benötigen.

Fans und Verein sind gespannt auf die kommenden Wochen und darauf, wie sich Real Wien in der Tabelle positionieren wird. Ein durchgängiges Ziel ist, von Spiel zu Spiel zu wachsen und sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Um Spieler erfolgreich verpflichten zu können, sind die Transferperioden im Winter und Sommer wichtig, wie die FIFA-Regularien vorsehen. Doch für den Moment ist das Team perfekt aufgestellt und strebt nach weiteren Erfolgen.