In der Othmargasse 42–44 in Wien hat sich in den letzten Monaten einiges getan, seitdem die Stadt Wien im Februar 2025 einen Zwangsverwalter für das Problemhaus eingesetzt hat. Die ehemals skandalösen Zustände, die vor allem durch ein virales Video aus dem Sommer 2021 in die Schlagzeilen gerieten, zeigen nun langsam erste Verbesserungen, auch wenn noch viel zu tun bleibt. In diesem Video waren zahlreiche Ratten zu sehen, die von einem Müllwagen sprangen, während die lokalen Bewohner über katastrophale hygienische Zustände klagten. Der Zwangsverwalter wurde eingesetzt, nachdem sich die Probleme mit dem Gebäude immer weiter zuspitzten und auch der Zustand des Gebäudes, der als baufällig galt, immer schlimmer wurde. Die Baupolizei musste zu Beginn des Jahres 2023 eingreifen, da sich Deckenverputzteile abzulösen drohten, und im gesamten Haus sind Fenster fehlend, was mit Spanplatten notdürftig überbrückt wird. Hauptsächlich geflüchtete Personen leben hier, die trotz der miserablen Bedingungen hohe Mieten zahlen müssen [MeinBezirk] berichtet, dass … .

Die Initiative zur Zwangsverwaltung stellt einen Teil eines größeren Programms zur Sanierung problematischer Immobilien in der Brigittenau dar. Neben der Othmargasse 42-44 steht auch die Salzachstraße 46 unter Zwangsverwaltung, um die dortigen Missstände zu beheben. Obwohl die neuen Verwaltungsfirmen juristisch verpflichtet sind, Sanierungsmaßnahmen durchzuführen, bleibt die Reaktion auf Anfragen bislang aus, und viele Bewohner berichten von einer weiterhin unzumutbaren Wohnsituation. Im Gegensatz dazu gibt es Berichte, dass die Lebensbedingungen in der Othmargasse sich etwas verbessert haben; so berichten Anwohner, dass der Müll im Innenhof abgenommen hat und eine verstärkte Präsenz der Müllabfuhr durch die MA 48 herrscht, die täglich vor Ort ist, um das Rattenproblem in den Griff zu bekommen [ZwischenBrücken] zeigt auf, dass … .

Hygiene und Sicherheitsprobleme

Doch trotz dieser Verbesserungen bleibt die Problematik der Rattenplage nicht gänzlich beseitigt. Berichte von Anwohnern besagen, dass vor allem nach Einbruch der Dunkelheit verstärkt Ratten sichtbar sind und durch ungeregelte Müllabladepraktiken von Marktbesuchern angezogen werden. Ein lokaler Gemüsehändler äußert, dass er eine spürbare Verbesserung im Vergleich zur kritischen Phase nach dem Vorfall mit dem Müllwagen festgestellt hat, während ein Bäckereibetrieb von fortwährenden Müllproblemen berichtet. Im Innenhof wurden Rattenköder aufgestellt, und die Räumlichkeiten werden regelmäßig zweimal pro Woche gereinigt und einmal pro Woche entrümpelt [MeinBezirk] hebt hervor, dass … .

Die Lebensrealität der Bewohner wird dennoch weiterhin durch die unzureichenden hygienischen Bedingungen und nicht beendete Renovierungsarbeiten geprägt. Während einige der schweren Mängel in der Salzachstraße weggearbeitet wurden, bleibt unter anderem die Situation in den Hartlgasse 20 alarmierend: aufgebrochene Postkästen und defekte Lifttüren zeugen von einem allgegenwärtigen Verfall. Auch hier hat der Eigentümer, Boris Motaev, bisher nicht auf Anfragen über die Bedingungen reagiert [ZwischenBrücken] macht dies deutlich, dass … .

Ein Blick auf die Zukunft

Der Zwangsverwaltungsprozess, wie er in Wien angewandt wird, verlangt von den Verwaltern ein hohes Maß an Verantwortung. Sie sind dafür zuständig, die Immobilien im Interesse der Gläubiger zu verwalten, Mieten zu kassieren, Rechnungen zu zahlen und notwendige Reparaturen durchzuführen. Dies beinhaltet oft auch die Einrichtung wirksamer Hygienekonzepte zur Bekämpfung von Schädlingen. In der Othmargasse könnte dies langfristig zur Stabilität des Gebiets und zur Verbesserung der Wohnverhältnisse führen. Doch die noch immer bestehenden Mängel zeigen, dass der Weg zur vollständigen Sanierung der beide Zwangsverwaltungsobjekte in der Brigittenau noch lange ist. Die Hoffnung der Anwohner bleibt jedoch, dass die neuen Maßnahmen tatsächlich Früchte tragen und ihre Wohnsituation nachhaltig verbessern [Kanzlei Herfurtner] fasst zusammen, dass … .